Wie du mehr du selbst sein kannst

Es ist eine grundsätzlich menschliche Erfahrung. Wir möchten uns so oder so verhalten, wollen dieses oder jenes so oder so erleben und fühlen, stellen uns vor, so oder so wären wir glücklich und sind es dann doch nicht. Wir sind kurz gesagt oftmals nicht die, die wir sein wollen. Sondern anders. Vielleicht kennst du diese Erfahrung und hast sie auf die ein oder andere Art bereits gemacht.

In meinen Beratungen und Coachings mit Einzelpersonen, Paaren und Familien geht es häufig auch darum, dass Menschen lernen wollen, sie selbst zu sein. „Werde, der du bist“ ist bereits ein Zitat des antiken griechischen Dichters Pindar, der zur Selbsterkenntnis aufruft, sein wahres inneres Wesen durch Lernen und Erfahrung zu entfalten. Hier treffen für mich philosophische, psychologische, sowie bindungsbasierte und traumasensible Aspekte zusammen.

Wie kannst du es also erreichen, zu werden der du bist? Zunächst kann es dir helfen, verschiedene Ebenen von dir selbst, deinem Erleben und Handeln zu unterscheiden:
1. Surface/ Oberfläche – deine aktuelle Lebenssituation und wie du sie bewältigst.
2. Center/ Mittlere Ebene – deine Ressourcen, Fähigkeiten, Strategien und Muster, die dir helfen, immer wieder neu Ziele zu finden, dein Leben zu gestalten und auch Herausforderungen und Schwierigkeiten zu bewältigen.
3. Source/ Basis – deine biographischen Erfahrungen, vor allem der (frühen) Kindheit, welche deine Bindungsmuster und Muster emotionaler Regulation begründen.

In der Erfahrung, dass wir nicht die sind, die wir sein wollen, bewegen wir uns meist auf der ersten Ebene.. Wir setzen uns Ziele und verfehlen sie. Wir behaupten Werte und handeln entgegen. Wir wollen in Beziehung sein und werden missverstanden. Wir möchten eine Gewohnheit verändern und schaffen es nicht. Auf der ersten Ebene erscheinen diese Schwierigkeiten als Problem, das wir beseitigen wollen.

Unsere Kompetenzen, solche als Probleme erkannten Schwierigkeiten, Muster, Vorstellungen und Glaubenssätze zu bewältigen oder zu verändern befinden sich meist auf der zweiten Ebene. Oftmals sind uns diese Strategien der Bewältigung nicht bewusst und dennoch funktionieren sie. Manchmal erscheinen die Schwierigkeiten zu groß oder du hast das Gefühl, nicht kompetent genug zu sein. Dann kann eine Beratung oder ein Coaching dir helfen, Lösungskompetenzen zu erweitern. Du schaust dabei bewusst auf deine Fähigkeiten und Ressourcen, aus Schwierigkeiten werden Übungsmöglichkeiten.

Es kommt vor, dass es dir trotz vieler Übungsmöglichkeiten nicht gelingt, deine Schwierigkeiten über erweiterte Lösungskompetenzen zu bewältigen. Du hängst bildlich gesprochen in deinen Mustern fest, sie bleiben selbst Problem und werden nicht zur Lösung. Dann kann ein Blick auf Ebene drei hilfreich sein. In der Regel sind uns diese Aspekte unserer Selbst nicht oder nur wenig bewusst. Wo und wann und aus welchem (guten) Grund haben sich deine Bindungsmuster und Muster emotionaler Regulation entwickelt? Kannst du lernen, dich in Akzeptanz und mit Wohlwollen diesen eigenen inneren Anteilen zuwenden?

Auf welcher Ebene du auch immer bewusst dich neuen Erfahrungen stellen magst, du wirst in jedem Fall lernen, mehr du selbst zu sein. In Wahrheit warst und bist du es immer. Auch mit deinen Verletzungen und deinen Schwächen und deinen Ängsten. Du bist ein wundervoller Mensch.

Du hast nun Interesse und Lust mehr zu erfahren, welche Möglichkeiten du in einer Beratung oder einem Coaching hast? Gerne informiere ich dich in einem Kennenlerntermin online oder frage ein Erstgespräch an.

Mit Achtsamkeit zu mehr guten Gesprächen finden

Ihr möchtet weniger Streit und Konflikte und wieder mehr gute Gespräche haben? Auch konflikthafte Themen mit einem guten Gefühl von Verbundenheit besprechen? Vielleicht erscheint es euch derzeit fast unmöglich oder zu schön um wahr zu sein: Es ist möglich!

In vielen Beratungen habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass Schwierigkeiten in der Kommunikation von Paaren gemeinsam überwunden werden können. Eine Möglichkeit dahin zu gelangen, ist eine regelmässige Praxis von Achtsamkeit in der Paarbeziehung. Wie genau kann dies aussehen?

Schritt eins: Bewusstsein. Werdet euch eurer Bedürfnisse, Erwartungen und Motive in der Paarbeziehung bewusst und teilt dieses Wissen miteinander. Viel zu oft folgen wir unbewussten biographisch erworbenen Mustern in Beziehungen. Sich bewusst darüber zu werden, wie wir uns aufgrund dieser Muster in Beziehungen verhalten, kann sehr hilfreich sein. Wenn wir dieses Wissen teilen, können wir verstanden werden.

Schritt 2: Akzeptanz. Ihr seid die Menschen, die ihr seid, mit den Beziehungsmustern, die ihr biographisch erworben habt. Nicht super perfekt, nicht abgrundtief schlecht. Eher so mittelgut. Das ist in Ordnung. Manchmal sagen oder tun wir etwas ganz Großartiges. Manchmal auch etwas möglicherweise sehr Schlechtes oder Verletzendes. Wenn wir uns akzeptieren, wie wir sind, können wir uns ohne Angst zeigen und von anderen akzeptiert werden.

Schritt drei: Wohlwollen. Wenn ihr Bewusstsein vergrößert und Akzeptanz übt für das, was ihr seid, dann dürft ihr mit Wohlwollen auf euch und eure Möglichkeiten schauen. Wohlwollen bedeutet, dass ihr immer davon ausgeht, dass ihr selbst und auch andere im Grunde immer etwas Gutes wollen. Dann entsteht Raum für Verzeihen und Veränderung.

Ihr habt nun Lust darauf, mehr zu erfahren und diese Schritte auszuprobieren? Nur zu! Gerne informiere ich euch mehr dazu in einem persönlichen Erstkontakt oder Kennenlerngespräch.

Wie ihr wieder mehr gute Gespräche habt

Euer Ziel ist es, weniger Streit und Konflikte auszutragen und wieder mehr gute Zeiten zu haben? Mit guten Gesprächen und einem Gefühl von Verbundenheit? Vielleicht erscheint es euch derzeit fast unmöglich oder zu schön um wahr zu sein: Es ist möglich!

In vielen Beratungen habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass Schwierigkeiten in der Paarbeziehung überwunden werden können. Ein Schlüssel hierzu ist oft eine veränderte Kommunikation. Aber wie schafft ihr es, wieder mehr gute Gespräche zu haben?

Schritt eins: Akzeptanz. Ihr seid die Menschen, die ihr seid. Nicht super perfekt, nicht abgrundtief schlecht. Eher so mittelgut. Das ist in Ordnung. Manchmal sagen wir etwas ganz Großartiges. Manchmal auch etwas möglicherweise sehr Schlechtes oder Verletzendes. Wenn wir einander zugewandt bleiben, können wir darüber sprechen.

Schritt zwei: Üben. Wenn ihr herausgefunden habt, was ihr verändern wollt, damit ihr miteinander besser ins Gespräch kommt, dann dürft ihr dies gemeinsam einüben. Manchmal gelingt es, manchmal geht es schief. Eure Konflikte sind nun nicht mehr der Fehler, sondern Übungsmöglichkeiten. Gemeinsam werdet ihr immer öfter das Neue tun.

Schritt drei: Integration. Wenn ihr schon einiges erfolgreich eingeübt habt, dann werdet ihr merken, dass es Stück für Stück zu eurem Paarsein dazu gehört, gute Gespräche zu haben. Ihr habt es verinnerlicht, es passiert vielleicht wie von selbst, es wird von selbst verständlich. Es wird gewissermassen zu einem Teil eures Selbstverständnisses als Paar.

Ihr habt Lust darauf, diese Schritte auszuprobieren? Nur zu! Gerne informiere ich euch mehr dazu in einem persönlichen Erstkontakt oder Kennenlerngespräch.