Wie ihr wieder Vertrauen zueinander gewinnt

Da sind vielleicht kleine Heimlichkeiten, etwas wird verschwiegen, vielleicht auch gelogen. Oder es gibt bereits eine Affäre oder Aussenbeziehung. Euer Vertrauen zueinander ist belastet oder vielleicht auch bereits nachhaltig beschädigt.

Und doch habt ihr das Gefühl, es gibt noch etwas, dass euch beieinander hält. Ihr seid auf der Suche nach neuem Vertrauen zueinander. Und vielleicht ist es schön für euch zu hören: Vertrauen kann zwar verloren gehen, es kann jedoch ebenso wieder neu zwischen euch wachsen!

Ihr könnt neues Vertrauen gewinnen, weil ihr tief in euch die Fähigkeit zum Vertrauen habt. Wir sind bildungsfähige Wesen, weil wir aufeinander angewiesen sind. Wir erfahren und lernen zu vertrauen bereits sehr früh in unserem Leben von unseren ersten Bezugspersonen: „Du bist für mich da, ich bin geschützt und ich kann mich auf dich verlassen.“

Wenn wir in unserer frühen Kindheit feinfühlig und achtsam begleitet werden, kann sich unsere Fähigkeit zu vertrauen entwickeln. Wir lernen, dass wir anderen vertrauen können und wie andere uns vertrauen schenken mögen. Wenn wir nicht so feinfühlig begleitet wurden, kann diese natürliche Entwicklung beschädigt oder eingeschränkt werden. Du bleibst jedoch in jedem Fall ein wunderbarer und bindungsfähiger Mensch!

Es kommt also darauf an, dass ihr den Blick wendet, weg von der Idee, der andere muss meines Vertrauens „würdig“ sein. Hin zu der Frage, wie kann ich wieder ein Vertrauen in mir selbst finden? Wo ist meine natürliche Fähigkeit zu vertrauen beschädigt oder noch nicht gut entwickelt?

In einer bindungsbasierten Beratung könnt ihr als Paar oder auch als Einzelperson eure Fähigkeit zu vertrauen entwickeln und stärken. Erfahrt, wie ihr euch selbst und anderen Vertrauen schenkt und wie andere euch gerne ihr Vertrauen schenken mögen. Lernt auf der Grundlage eurer Bindungsfähigkeit wieder Vertrauen zueinander zu gewinnen.

Ihr habt Lust darauf, dies auszuprobieren? Nur zu! Gerne informiere ich euch mehr dazu in einem persönlichen Erstkontakt oder Kennenlerngespräch.

Warum philosophieren gut für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden ist

„Philosophieren hält deine Seele gesund!“ Diese oder ähnlich lautende Behauptungen sind uns überliefert von Philosoph*innen des antiken Griechenland. Im Kern meinten sie damit, sich mit sich selbst und der Welt auseinander zu setzen, seine Werte zu kennen, eine eigene Haltung zu entwickeln, seine Emotionen zu beherrschen und sich allgemein bewusst zu verhalten.

Psychologen an der Charité in Berlin haben vor einiger Zeit untersucht, ob wir auch heute noch von diesen „Weisheitskompetenzen“ profitieren können (Baumann & Linden 2008). Sie kamen zu dem Ergebnis, dass diese seit der Antike bekannten Fähigkeiten in der heutigen Zeit nicht nur gesundheitsförderlich sondern auch erlernbar sind. Philosophieren zeigt sich somit als ein möglicher Weg zu mehr Gesundheit und Wohlbefinden.

Denn wer philosophiert, der trainiert ganz bestimmte Fähigkeiten und Haltungen: Sich in die Perspektive anderer hinein versetzen, mit anderen Menschen mitfühlen, eigene Gefühle wahrnehmen und zum Ausdruck bringen, die eigenen Werte begründen und zugleich die Werte anderer anerkennen, zu sich selbst in Distanz gehen und nicht zuletzt auch eine Akzeptanz von Ungewissheit in der Welt.

Diese ihrem Ursprung nach philosophischen Kompetenzen verhelfen uns dazu, dass wir uns von belastenden Ereignissen besser distanzieren können, bessere Bewältigungsformen haben, erworbene Lebenserfahrungen auf neue Situationen übertragen können, uns mehr mit dem Wohlbefinden von anderen befassen und weniger an vergangenen unangenehmen Ereignissen festhalten.

Aus Rückmeldungen zu meinen philosophischen Cafés und in meinen Coachings habe ich erfahren, dass Menschen vielfältig profitieren und sich persönlich weiter entwickeln. Philosophieren kann helfen und darin bestärken, Krisen zu überwinden und schwierige Lebensentscheidungen zu treffen, Beziehungen zu klären und Trennungen zu verarbeiten, sich selbst besser zu verstehen und mit sich und der Welt in Harmonie zu sein. Es geht in Bestem philosophischen Sinn darum den Mut zu haben, selbst zu denken.

Wenn du nun Lust hast, diesen Weg auszuprobieren, dann komme gern in mein Philosophisches Café (externer link) in Düsseldorf oder frage ein Coaching an, in Düsseldorf oder auch online. Gerne informiere ich dich mehr dazu in einem persönlichen Erstkontakt oder Kennenlerngespräch.

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Wie ihr wieder mehr gute Gespräche habt

Euer Ziel ist es, weniger Streit und Konflikte auszutragen und wieder mehr gute Zeiten zu haben? Mit guten Gesprächen und einem Gefühl von Verbundenheit? Vielleicht erscheint es euch derzeit fast unmöglich oder zu schön um wahr zu sein: Es ist möglich!

In vielen Beratungen habe ich die Erfahrung machen dürfen, dass Schwierigkeiten in der Paarbeziehung überwunden werden können. Ein Schlüssel hierzu ist oft eine veränderte Kommunikation. Aber wie schafft ihr es, wieder mehr gute Gespräche zu haben?

Schritt eins: Akzeptanz. Ihr seid die Menschen, die ihr seid. Nicht super perfekt, nicht abgrundtief schlecht. Eher so mittelgut. Das ist in Ordnung. Manchmal sagen wir etwas ganz Großartiges. Manchmal auch etwas möglicherweise sehr Schlechtes oder Verletzendes. Wenn wir einander zugewandt bleiben, können wir darüber sprechen.

Schritt zwei: Üben. Wenn ihr herausgefunden habt, was ihr verändern wollt, damit ihr miteinander besser ins Gespräch kommt, dann dürft ihr dies gemeinsam einüben. Manchmal gelingt es, manchmal geht es schief. Eure Konflikte sind nun nicht mehr der Fehler, sondern Übungsmöglichkeiten. Gemeinsam werdet ihr immer öfter das Neue tun.

Schritt drei: Integration. Wenn ihr schon einiges erfolgreich eingeübt habt, dann werdet ihr merken, dass es Stück für Stück zu eurem Paarsein dazu gehört, gute Gespräche zu haben. Ihr habt es verinnerlicht, es passiert vielleicht wie von selbst, es wird von selbst verständlich. Es wird gewissermassen zu einem Teil eures Selbstverständnisses als Paar.

Ihr habt Lust darauf, diese Schritte auszuprobieren? Nur zu! Gerne informiere ich euch mehr dazu in einem persönlichen Erstkontakt oder Kennenlerngespräch.

Wie ihr verhindert, dass kleine Konflikte eskalieren

Vielleicht kennst du das: Eigentlich ist es doch nur eine Kleinigkeit: Etwas musste erledigt werden, eingekauft, abgewaschen, aufgeräumt oder ein Termin eingehalten werden. Es ist aber dann vielleicht vergessen, versäumt, aufgeschoben, nicht gemacht. Eigentlich wäre es schnell noch erledigt, ein neuer Termin gefunden. Eigentlich …

Wenn Streits über Kleinigkeiten eskalieren, ist das ein Hinweis darauf, dass es möglicherweise um etwas ganz anderes geht, als die Kleinigkeiten, die zu erledigen waren oder den konkreten Termin, der versäumt wurde. Du kannst dich also auch fragen: Worum geht es denn in unserem Streit?

Häufig geht es um verletzte Gefühle. Ich fühle mich nicht beachtet, nicht gesehen, nicht wertgeschätzt, nicht ernst genommen, vielleicht ausgenutzt. Wenn du den Eindruck hast, dass dies zutrifft, dann kannst du logischerweise im Streit keine Lösung auf der Sachebene finden. Der Einkauf, das Geschirr, der Termin – darum geht es ja gar nicht. Es geht um deine, um eure verletzten Gefühle.

Was du tun kannst ist, dass du zunächst mit dir selbst, aber auch anschließend mit deiner*m Partner*in zu klären versuchst, um welche verletzten Gefühle es in eurem Streit geht. Oft weißt du es nicht auf den ersten Blick und es braucht schon ein wenig Übung dazu. Hast du jedoch einmal erfolgreich die Perspektive wechseln können, kannst du häufig dem Streit seine „überschüssige“ Energie nehmen.

Wenn Konflikte über Kleinigkeiten häufig eskalieren, kann das bedeuten, dass es zudem nicht um aktuelle Gefühle geht, sondern um möglicherweise biographisch erworbene Verletzungen. Du kannst dies selbst einmal überprüfen: Aktuelle Gefühle beziehen sich auf die derzeitige Situation, sie sind in der Regel gut regulierbar und auch für andere nachvollziehbar. Weil Gefühle aufgrund biographisch erworbener Verletzungen sich auf die Vergangenheit beziehen, sind sie meist für andere unverständlich und der Situation oft unangemessen.

Wenn du oder ihr feststellt, dass ihr über eure verletzten Gefühlen nicht gut sprechen könnt oder es trotzdem weiter eskaliert, dann kann eine Einzelberatung oder Paarberatung hilfreich sein. Hast du den Eindruck, es geht auch um biographisch erworbene Verletzungen oder gar ein Trauma, dann ist eine traumsensible Beratung oder Paarberatung sinnvoll. Gerne beantworte ich dir oder euch dazu in einem Erstgespräch oder einem Kennenlernen-Gespräch weitere Fragen.

Wenn Konflikte immer wieder eskalieren

In einer stabilen Paarbeziehung gehören Konflikte einfach dazu. Nach dem „Honeymoon“ der gemeinsamen Verliebtheit handelt ihr Bedürfnisse und Grenzen in eurer Beziehung aus. Wer ist für was verantwortlich, wann für wen da, wie oft und überhaupt: wie wollen wir unser gemeinsames Leben gestalten? Das ist oft gar nicht so einfach, kostet Nerven, Gespräche und Zeit. Doch es lohnt sich meist, denn dadurch lernt ihr euch in euren wechselseitigen Wünschen und Möglichkeiten kennen. Ihr seid schließlich neugierig aufeinander und teilt eure Erfahrungen.

Doch was ist, wenn ihr so gar nicht dorthin gelangt? Wenn ihr vielmehr ständig im Konflikt bleibt und schlimmer noch – wenn die Meinungsverschiedenheiten zu heftigen Streits werden und immer mehr eskalieren? Wenn ihr euch nur noch anschreit und emotional verletzt? Was könnt ihr tun, wenn Konflikte immer wieder eskalieren?

Zunächst einmal könnt ihr versuchen zu erkennen, dass ihr in eurem Streit in einen Kreislauf geratet von Verletzung und Schutz. Jeder Mensch hat emotionale Verletzungen in seinem Leben erfahren, die als „Schmerzpunkte“ jeweils sorgsam beschützt werden. Nicht selten berühren wir mit unsere Schutzstrategien die Schmerzpunkte unserer Partner. Es entsteht ein „Verletzlichkeitszirkel“, in dem ihr euch gegenseitig in euren emotionalen Schmerzpunkten trefft – und das tragischerweise genau mit der Strategie, in der ihr euch schützt.

Die Chance besteht nun darin, genau dies zu erkennen und aus dem Zirkel auszusteigen: „Was da wie ein Angriff von dir auf mich zukommt, ist lediglich dein Wunsch nach Schutz.“ Und mehr noch: „Ich bin gar nicht gemeint damit, denn der Schmerz kommt aus lange vergangenen Tagen, meinen und auch deinen.“ Gemeinsam könnt ihr euch so in euren Schmerzpunkten verstehen lernen und erkennen, wie ihr euch gemeinsam vor neuen Verletzungen schützen könnt.

Oft handelt es sich bei den Schmerzpunkten und den Schutzstrategien um biographisch erworbene stabile Muster und es fällt euch schwer, diese zu verändern. Dann kann eine Paartherapie oder auch eine Einzelberatung hilfreich sein. Gerne beantworte ich dir oder euch dazu in einem Erstgespräch oder einem Kennenlernen-Gespräch weitere Fragen.

Wie du mit deiner eigenen Eifersucht besser umgehen lernst

Liebe und Beziehung beruhen auf Vertrauen und Wohlwollen. Wenn du deiner*m Partner*in misstraust oder gar kontrollieren willst, dann leidet eure Partnerschaft meist darunter. Du fragst vielleicht häufig nach, äußerst möglicherweise einen Verdacht. Du möchtest ein bedrängendes Gefühl beruhigen, dass wir meist als Eifersucht bezeichnen: die Angst, dein*e Partner*in könnte sich von dir abwenden.

Meist merkst du, dass deine Wünsche nach Kontrolle und Überprüfung dich nicht beruhigen, sondern genau das Gegenteil bewirken. Dein*e Partner*in reagiert gestresst, genervt und – welche Tragik – wendet sich möglicherweise wirklich von dir ab. Was also kannst du tun, um besser mit deiner Eifersucht umgehen zu können?

Zunächst einmal kannst du lernen zu verstehen, dass deine Gefühle nicht durch deine*n Partner*in verursacht werden, sondern in deinem eigenen Erleben und deiner persönlichen Lebenserfahrung begründet sind. Angst, den geliebten Menschen zu verlieren, wieder enttäuscht zu werden, das Gefühl, nicht wert zu sein, geliebt zu werden und viele weitere Gefühle hast du nämlich in deiner Biographie erlernt. Und die gute Nachricht ist: du kannst diese Gefühle auch wieder verlernen.

Du kannst lernen, deine Gefühle zu akzeptieren, als das was sie sind: ein wertvoller Teil von dir als Person. Du bist liebenswert mit allen Gefühlen. Schrittweise kannst du dann neue Erfahrungen zulassen und andere Gefühle kennen lernen. Deine Eifersucht wird weniger Raum in deiner Gefühlswelt einnehmen, je mehr angenehme Gefühle du mit Liebe und Beziehung verbindest.

Wenn du jetzt neugierig geworden bist, dann kannst du dich gerne bei mir melden. In einem persönlichen Kennentern-Gespräch oder einem Erstgespräch, entweder in meinen Praxisräumen oder per Videocall beantworte ich dir oder auch euch gemeinsam gerne weitere Fragen.

Wann eine traumsensible Paartherapie sinnvoll ist

Wenn du oder dein Partner/ deine Partnerin bereits wisst, dass ihr ein Trauma erfahren habt oder wenn euch die Beschreibungen in meinen anderen Beiträgen zum Thema bekannt vorkommen, dann seid ihr in einer traumasensiblen Paartherapie gut beraten.

Ihr könnt in der Paartherapie begleitet über eure aktuellen Gefühle und wahrgenommenen Verhaltensmuster sprechen und lernt euch immer besser selbst kennen und einander zu verstehen. 

Vielleicht habt ihr auch bereits eine Paarberatung oder Paartherapie gemacht und habt noch nicht die Antwort auf eure Beziehungsfragen finden können. Oder ihr habt bereits eine Einzeltherapie gemacht oder begonnen. Eure eigenen Therapieerfahrungen könnt ihr gerne in eine traumasensible Paartherapie mit einbringen, diese sind aber keine Voraussetzung. Eine Einzelberatung oder Einzeltherapie kann parallel weiter geführt werden. 

Manchmal stehen traumatische Erfahrungen oder Traumafolgen nicht im Vordergrund der erfahren Probleme in der Beziehung. Es geht vielleicht um eine Außenbeziehung, erloschene Sexualität, häufig eskalierende Streits oder konflikthafte Eifersucht. Möglicherweise liegen die Quellen dieser Beziehungsschwierigkeiten in noch unbewussten belasteten Bindungserfahrungen. In einer traumasensiblen Paartherapie dürfen diese Erfahrungen sich zeigen und ein Weg zu mehr Achtsamkeit und Verständnis in der Beziehung wird möglich. 

Wie in jeder Paartherapie bedarf es auch in einer traumasensiblen Paartherapie ein Mindestmaß an psychischer Belastbarkeit und Stabilität, damit ein Beratungsprozess gelingen kann. Ob dies der Fall ist, kann in einem Erstkontakt geklärt werden.

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Was du tun kannst, wenn dein Partner oder deine Partnerin unter Traumafolgen leidet

Hier gibt es keine einfache Antwort, jedoch eine Möglichkeit, wie du eine Antwort finden kannst:

Erinnere dich, wie es war und was es war, als du dich in deinen Partnerin/ deine Partnerin verliebt hast. Menschen sind niemals nur ihr Trauma oder ihre Verhaltensweisen aufgrund von Traumafolgen.

Du hast dich möglicherweise in einen gefühlvollen, warmherzigen, starken, Gefühlen aufgeschlossenen oder wilden Menschen verliebt. Dieser Mensch ist immer noch da, denn wir sind immer ganz, mit allen unseren Anteilen und Facetten. 

Frage dich nun, wie es dir gelingen kann, immer auch den ganzen Menschen in deiner Partnerin/ deinem Partner zu sehen. Kannst du in die Haltung kommen, in der Krise auch andere Anteile wahrzunehmen, als die, welche dich im Moment verletzen oder angreifen?

Dann nimmst du auch die Verletzungen und die Bedürfnisse deines Partners/ deiner Partnerin noch wahr. Vielleicht kannst du dich dann etwas mehr selbst beruhigen und eine gute Antwort finden auf deine Frage.

Denn es ist stets deine eigene Antwort, die deine Beziehung braucht.

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Warum ein Trauma dazu führen kann, dass du dich immer nach dem gleichen Muster verhältst

Menschen lernen bereits sehr früh in der Kindheit aus ihren jeweiligen Erfahrungen, wie sie in Beziehungen ihre Bedürfnisse realisieren und den Kontakt zu lebenswichtigen Bezugspersonen aufrecht erhalten können. Diese Erfahrungen werden allgemein als Bindungserfahrungen beschrieben.

Hast du belastende oder gar schädigende Bindungserfahrungen gemacht, bleiben Narben oder manchmal auch offene Wunden in der Seele zurück. In der Kindheit hast du gelernt, damit umzugehen und auch unter sehr schlimmen Lebensbedingungen klar zu kommen oder schlichtweg zu überleben. 

Daraus haben sich stabile Verhaltensmuster entwickelt, die dein Handeln in Beziehungen bestimmen. Stell dir einfach vor, dass diese Muster dich in einer sehr belastenden Zeit beschützt haben. Und weil du ein Kind warst, konntest du darüber nicht bewusst nachdenken.

Dein Verhalten, deine Gedanken, deine Gefühle wurden ohne dein bewusstes Zutun ausgelöst und haben dich überleben lassen. Und nun, wo sich die Zeiten geändert haben und du einen viel liebevolleren Partner/ eine viel liebevollere Partnerin hast, wollen diese inneren Helfer dich noch immer beschützen, wann immer das Gefühl aufkommt, deine Beziehung oder du sind in Gefahr.

Wenn du das Gefühl hast, dass es dir manchmal so geht, dann kann eine traumsensible Beratung dir helfen, dich besser zu verstehen. Durch Verständnis und Akzeptanz kannst du dir selbst den Raum geben, deine Gefühle besser zu regulieren.

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Warum ein seelisches Trauma sich auf deine aktuelle Partnerschaft auswirkt

Vielfach sind seelische Verletzungen und belastende Bindungserfahrungen aus der Kindheit Auslöser für Schwierigkeiten und Krisen in gegenwärtigen Paarbeziehungen.

Diese als Trauma beschriebenen Erfahrungen können auch im späteren Leben noch belastend sein für deine Beziehung, ganz gleich ob du betroffen bist oder deine Partnerin/ dein Partner oder ihr beide. Die erlittenen seelischen Verletzungen können dafür verantwortlich sein, dass im aktuellen Beziehungsgeschehen in euch bestimmte Gefühle und Verhaltensweisen ausgelöst werden. 

Diese Traumafolgen sind meist unbewusst und können daher nicht von euch kontrolliert werden. Ihr fühlt euch überwältigt von den negativen Gefühlen. Wahrscheinlich machst du deine Partnerin/ deinen Partner dafür verantwortlich oder du wirst verantwortlich gemacht. Ein Zirkel von Vorwürfen entsteht.

Du fühlst dich dann unverstanden und allein gelassen in der Paarbeziehung, abgelehnt und zurück gewiesen, nicht gesehen in deinen Bedürfnissen und Schwierigkeiten. Nicht selten haben du und dein*e Partner*in jeweils ähnliche Gefühle, ihr könnt darüber aber nicht mehr in Ruhe sprechen.

Dir kommt das bekannt vor und du fühlst manchmal ähnlich? Dann kann eine traumsensible Paartherapie dir und deinem*r Partner*in helfen, dass ihr für euch einen guten Umgang damit findet und euch langfristig besser fühlt.

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